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Gott und die Welt

Himmelfahrt

Am 26.5. ist es in diesem Jahr wieder soweit: freier Tag, Vatertag oder doch eigentlich Himmelfahrt.

Der Tag, an dem Jesus Christus mit seinem Auferstehungsleib die Dimension gewechselt hat. Seine Jünger gingen davon aus, dass Er noch zu ihrer Lebenszeit wiederkehrt, denn Er hat versprochen,  für alle sichtbar auf die Erde zurück zu kommen.

Aber dann starben die ersten Jünger Jesu und die Verbliebenen fingen an, Sein Leben für die nächste Generation zu beschreiben und die Briefe der Apostel und deren Nachfolger zu sammeln.

Die Tageslosung für Himmelfahrt lautet: „Die gepflanzt sind im Hause des HERRN, werden in den Vorhöfen unseres Gottes grünen. Und wenn sie auch alt werden, werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch sein.“ (Psalm 92,14-15) Ich ergänze: wie die Olivenbäume! Denn diese bringen Frucht noch im hohen Alter. Olivenöl ist in der Bibel auch ein Bild für den Heiligen Geist. Durch diesen, da klingt schon Pfingsten an, leben wir im Vorhof Gottes, trotz dieser so kaputten Welt.

Auch wenn Jesus nicht zu unserer Lebenszeit wiederkehren sollte, darf uns das nicht davon abhalten, bis ins Alter zu grünen, blühen und Frucht zu bringen. Denn Jesus erwartet von uns, dass wenn Er als der Hausherr mit seiner Ankunft auf sich warten lässt, wir dennoch treue Verwalter seines Eigentums sind. Dazu ergänzend der beigefügte Lehrtext aus dem Neuen Testament zur Losung aus dem Alten Testament: „Ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen." (Johannes 16,22) Es ist nicht leicht, diese Zusage Jesu in uns wirken zu lassen, wenn wir auf das Geschehen unserer Zeit schauen.

Aber schon der Liederdichter Paul Gerhardt (1607-1676) musste zu seiner Zeit fruchtbare Dinge ertragen und konnte dennoch ein beliebtes Sommerlied wie „Geh aus mein Herz“ schreiben. Daraus zum Ab-schluss die 14. Strophe: „Mach in mir deinem Geiste Raum, dass ich dir werd‘ ein guter Baum, und lass mich Wurzeln treiben. Verleihe, dass zu deinem Ruhm ich deines Gartens schöne Blum und Pflanze möge bleiben.“ (EG 503)

Ihre Bärbel Reimers-Schweda

Bärbel Reimers-Schweda,

Kirchengemeinde Alt-Rahlstedt,  baerbel-reimers@web.de